02 hoeren erleben de

Login

Login

Online-Hörtest

Online-Hörtest

Wann haben Sie Ihr Gehör zuletzt getestet? Warten Sie nicht länger.
» Testen Sie Ihr Gehör

Newsletter abonnieren

Regelmässig mithören

Aktuelle Geschichten und spannenden Informationen von Hear the World.
» Jetzt kostenlos anmelden

Jetzt online: Nr. 21!

aktuelle ausgabe no21 marginal 01

Lesen Sie alle spannenden Artikel der neusten Ausgabe in der Online-Version! 
» Zum Online-Reader

Irreparable Schädigungen (3/3)

Die bleibenden Beeinträchtigungen des Hörvermögens durch zu häufigen Gebrauch und zu grosse Lautstärke der MP3-Player sind vor allem auf die Schädigung der empfindlichen Haarzellen in der Hörschnecke zurückzuführen. Diese Sinneshärchen geben elektrische Impulse an das Hörzentrum im Gehirn weiter, die als Geräusche wahrgenommen werden. Der HNO-Arzt Roland Schuderer verdeutlichte bildhaft den zerstörerischen Effekt des Schallangriffs auf das Innenohr: „Das funktioniert wie im Kornfeld: Bei leichter Brise werden die Halme nur gebogen – bei Sturm knicken sie ab.”

Seit Jahren steigen die Folgekosten durch überlaute Beschallung. Während früher die meisten Hörschäden durch Diskothekenbesuche verursacht wurden, dürften sie heute zunehmend auf das Konto von MP3-Playern gehen. Genaues weiss man jedoch noch nicht, da exakte Daten über das Nutzungsverhalten ebenso unbekannt sind wie über die Wahl der Lautstärke. Fest steht, dass die Ausgaben der Krankenkassen für Hörsysteme von Kindern und Jugendlichen in den vergangenen sechs Jahren um 30 Prozent zugenommen haben. Das entspricht der Schätzung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, wonach rund ein Viertel aller 16- bis 24-Jährigen an Hörschäden leiden.

Da der besorgniserregende Trend weiter anhält, prophezeite ein Audiologe sogar, dass ein Drittel der jungen Menschen von heute spätestens als 50-Jährige ein Hörsystem benötigen werden.

Anno Bachem