Beim Joggen, im Schulbus oder im Urlaub am Strand - Smartphones und MP3-Player sind bei vielen Jugendlichen und auch Erwachsenen immer dabei. Kein Wunder, denn Musik macht einfach gute Laune und den grauen Alltag bunter. Das Problem dabei: Die Kombination aus hohen Lärmpegeln und einer Dauerbeschallung können über kurz oder lang zu irreparablen Hörschäden führen.

Obwohl die EU-Norm einen Grenzwert von 100 dB(A) für MP3-Player vorgibt, sind viele Geräte trotzdem lauter. Der Grund: Die Messungen für die Norm basieren auf einen Standard-Testgeräusch, aktuelle Musik wird aber digital so aufbereitet, dass Dauerschallpegel von bis zu 105 db(A) erreicht werden. Spezielle Kopfhörer, die lauter als die mitgelieferten Standardohrhörer sind, sorgen für zusätzliche Dezibel und steigern so die Gefahr von dauerhaften Hörschäden.
Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt SUVA hat sich intensiv mit der Thematik beschäftigt und empfiehlt folgende Richtwerte für einen verantwortungsvollen Umgang mit MP3-Player und Co. (nach EU-Norm und mit Originalkopfhörern):
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Wichtig dabei: Hören Sie auf Ihre Ohren! Wenn es rauscht oder pfeift, sollten Sie ihnen auf alle Fälle einen Tag Ruhe gönnen und die Lautstärke zukünftig deutlich zurückdrehen.
Und noch ein wichtiger Punkt: Mit Musik geht zwar vieles leichter, allerdings nicht die Teilnahme am Strassenverkehr. Deshalb sollte man unbedingt auf Musik über Kopfhörer im Auto oder auf dem Fahrrad verzichten. Denn auch wenn die Lautstärke für Ihr Gehör unproblematisch ist, nimmt man brenzlige Situationen viel zu spät wahr.
Stars wie Moby, Annie Lennox, Tilda Swinton, Jude Law oder Take That: Hear the World wird mittlerweile von über 60 prominenten Botschaftern unterstützt.
Mit der Unterstützung der gemeinnützigen Hear the World Foundation setzt sich Sonova weltweit für Chancengleichheit und mehr Lebensqualität von Menschen mit Hörverlust ein.
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