Schwerhörigkeit kann verschiedene Ursachen haben. Die Gründe können privater oder beruflicher Natur sein, sie kann angeboren sein oder erst im Alter entstehen. Ein Hörverlust kann ausgelöst werden durch starke Schalleinwirkung, Infektionen, Vergiftungen, Verletzungen oder Vererbung. Die gute Nachricht ist, die meisten Arten von Schwerhörigkeit können ausgeglichen werden.
Finden Sie hier heraus, wie sich die verschiedenen Arten von Schwerhörigkeit zeigen und was man dagegen tun kann:
Der Geräuschpegel sollte 85 dB(A) nicht überschreiten. Lösung: Liegt er darüber, versuchen Sie den Lärm zu reduzieren oder tragen Sie einen Gehörschutz. Auch Schall reduzierende Massnahmen, wie Verlegung von Teppichen oder Verkleidung von Wänden, können die Lärmbelastung in Räumen vermindern.
Halten Sie die Lautstärke von Fernseher, Radio und Stereoanlage möglichst niedrig. Gerade bei der Verwendung von Kopfhörern, z. B. für mobile MP3-Player, ist äusserste Vorsicht geboten (mehr dazu lesen Sie auch in unserem Themenspezial). Sound-Anlagen im Auto werden ebenfalls oft zu laut aufgedreht, um störende Motoren- und Strassengeräusche zu übertönen.
In manchen Ländern müssen vor Konzerten oder in Nachtclubs Ohrstöpsel ausgegeben werden. Es ist unverständlich, dass eine solche Massnahme ergriffen und nicht die Lautstärke auf ein vernünftiges Mass reduziert wird. Machen Sie in jedem Fall von den ausgegebenen Ohrstöpseln Gebrauch oder besorgen Sie sich selbst einen Gehörschutz. Bleiben Sie nicht zu lange in einer besonders lauten Umgebung und niemals in unmittelbarer Nähe eines Lautsprechers. Gönnen Sie Ihren Ohren zwischendurch eine Pause.
Nicht selten ist auch in Restaurants und Cafés der Lärmpegel grenzwertig. Vor allem Babies und Kinder werden hier unbewusst schädlichem Lärm ausgesetzt. Meiden Sie zu laute Restaurants und Cafés komplett oder achten Sie zumindest auf die Position der Lautsprecher. Stellen Sie sicher, dass sich Ihr Kind möglichst weit davon aufhält.
Tragen Sie einen Gehörschutz, wenn Sie mit lauten Geräten und Maschinen arbeiten. Das gilt auch für den Einsatz eines Rasenmähers oder Bohrers.
Klären Sie Ihre Kinder frühzeitig über das Hören und die Empfindlichkeit des Gehörs auf. Beachten Sie, dass Spielzeugpistolen und manche elektronische Spielsachen eine teilweise hohe Gefahr für das Gehör darstellen.
Verwenden Sie keine Wattestäbchen – der Schaden übersteigt bei Weitem den Nutzen. Mit Wattestäbchen wird Ohrenschmalz oft nicht entfernt, sondern tief in den Gehörgang vor das Trommelfell befördert. Dadurch erhöht sich die Gefahr einer Ohrenentzündung; vor allem bei Kindern. Eine weitere Nebenwirkung von Wattestäbchen kann die Steigerung der Ohrenschmalzproduktion sein. Das gleiche gilt für Taschentücher, Handtuchzipfel, Finger etc. Reinigen Sie Ihre Ohren stattdessen vorsichtig mit Wasser z. B. beim Duschen.
Gerade bei Kindern treten häufig meist bakteriell verursachte Ohrenentzündungen auf. Hier ist äusserste Vorsicht geboten! Eine Behandlung sollte keinesfalls aufgeschoben werden. Auch das Spülen mit verunreinigtem Wasser kann Ohrentzündungen auslösen, die letztlich zu einem Hörverlust führen können. Einige Kinderkrankheiten wie Masern, Keuchhusten und Mumps können sogar Ertaubungen verursachen. Als Eltern sollten Sie sich frühzeitig über den Nutzen von Impfungen informieren.
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Mit der Unterstützung der gemeinnützigen Hear the World Foundation setzt sich Sonova weltweit für Chancengleichheit und mehr Lebensqualität von Menschen mit Hörverlust ein.
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