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Leben mit einem Cochlea-Implantat
Einige Wochen nach der Operation, wird Ihnen der Sprachprozessor angepasst. Im ersten Jahr können mehrere Arztbesuche notwendig sein. Diese Arztbesuche beinhalten die Feineinstellung des Sprachprozessors plus dem auditiven Training oder der auditiven Rehabilitation. Das Augenmerk liegt auf der Hilfestellung, dem CI-Träger das Hören zu lernen. Hören mit einem Implantat kann das auditive Verstehen der Klangumgebung unterstützen und dabei helfen, Sprache und Musik zu verstehen.
Hören mit einem Cochlea-Implantat
Wie gut Sie mit einem Cochlea-Implantat hören werden, hängt von den biologischen und technologischen Faktoren ab. Wie lange Sie schon taub waren, wie alt Sie bei der Diagnose des hochgradigen Hörverlustes waren und welche Ursachen zum Hörverlust führten. Dies sind einige biologische Faktoren, die ausschlaggebend sind, wie gut Sie mit einem Cochlea-Implantat hören werden. Ihr Ärzteteam wird Ihre einzigartige Hörgeschichte, zusammen mit Ihnen während der Untersuchungen, ob Sie für ein Cochlea-Implantat geeignet sind, erörtern.
Die Technologie im Implantat und dem Sprachprozessor sind die Schlüsselfaktoren für ein besseres Hörvermögen in Alltagssituationen. Wichtige Vergleichsstudien zeigen, dass nicht alle Systeme gleich sind. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Möglichkeiten recherchieren. Viele Kandidaten profitieren von Gesprächen, die sie mit Cochlea-Implantatträgern, die den Prozess schon hinter sich haben, führen. Interessenverbände wie The Bionic Ear Association (BEA) bringen Patienten und deren Familien mit einer Gruppe von Cochlea-Implantatträgern, Familien und Audiologen zusammen. Diese Personen können die Patienten bei wichtigen Entscheidungen unterstützen. Einrichtungen wie die BEA haben zum Ziel, die Lebensqualität einzelner Personen mit hochgradigem Hörverlust zu verbessern. Sie bieten wertvolle Informationen an, sie klären und beraten die Patienten auf und schärfen das Bewusstsein für Cochlea-Implantate.




