Unsere Projekte weltweit

Die Hear the World Foundation setzt sich weltweit für Chancengleichheit und erhöhte Lebensqualität von Menschen mit Hörverlust ein. In besonderem Masse werden Projekte gefördert, die Kinder mit Hörverlust unterstützen um ihnen eine altersgerechte Entwicklung zu ermöglichen.

LAUFENDE PROJEKTE

Special Olympics

Die Special Olympics sind die weltweit grösste, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannte Sportbewegung für Menschen mit Geistig- und Mehrfachbehinderung. Über 3,5 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene nehmen an den sportlichen Angeboten und Wettbewerben teil.

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Vereinigte Staaten, seit 2011

52 Children

Weltweit kommen jährlich über 660.000 Kinder mit einer signifikanten Hörminderung zur Welt (UNICEF 2004). In Entwicklungsländern haben Kinder mit Hörverlust oft nicht die Möglichkeit, medizinische und audiologische Versorgung zu bekommen. Die Folgen eines unbehandelten Hörverlusts sind gravierend: Kinder erfahren ohne gutes Hören Schwierigkeiten beim Erlernen von Sprache sowie Defizite in der altersgerechten Entwicklung. Denn Hörgeräte erlauben diesen Kindern nicht nur zu kommunizieren und sich in der Gesellschaft zu integrieren, sondern helfen ihnen auch dabei, dem Unterricht besser zu folgen und ihr volles Lernpotenzial auszuschöpfen.

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Schweiz, seit 2010

Zukunftschancen für Kinder in Nairobi

2008 hat die Hear the World Foundation in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Verein Cargo Human Care ein Hörzentrum in Kenias Hauptstadt Nairobi eingerichtet. Hier wird nicht nur ein Medical Center unterstützt, sondern es werden auch Hörgeräte gespendet und ein Hörgeräteakustiker vor Ort bezahlt, der die Hörhilfen professionell anpasst und regelmässige Nachkontrollen durchführt. Zum Engagement gehört aber auch der Jabali Kindergarten und die Joymereen Gehörlosenschule in Nairobi, wo Kindern mit Hörverlust eine solide Bildung gewährt wird.

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Kenia, seit 2010

Judith Gravel Stipendium

Zu Ehren der 2008 verstorbenen Dr. Judith Gravel hat die Hear the World Foundation zusammen mit dem Institut für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde der Universität von North Carolina, USA, im Jahr 2010 ein Förderprogramm für hochqualifizierte Audiologie-Studenten ins Leben gerufen.

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Vereinigte Staaten, seit 2010

Musikkarriere fördern

Seit Geburt ist der 17-järhige Yerko DiFonis aus Chile blind und hat einen Hörverlust. Trotz seiner Einschränkung gilt er als ausserordentliches Musiktalent. Wenn er Klavier spielt, sieht er die Welt durch seine Ohren. Die Hear the World Foundation fördert seine Begabung und unterstützt seine Ausbildung finanziell.

Chile, seit 2008

Hörverlust frühzeitig entdecken und versorgen

Uganda, seit 2013

Geschenk des Hörens für panamaische Kinder und Jugendliche

Panama, seit 2013

Förderung junger Menschen

Südafrika, seit 2013

Rezyklierung und Instandsetzung von Hörgeräten und audiologischen Geräten

Vereinigtes Königreich, seit 2013

Audiologische Versorgung in ländlichen Gebieten

Vereinigte Staaten, seit 2013

Eltern unterstützen Eltern

Vereinigte Staaten, seit 2013

Hommage an Dr. Judith Gravel

Die Hear the World Foundation finanziert am rennomierten Bill Wilkerson Center der Vanderbilt Universität in Nashville, Tennessee, den Judith S. Gravel Education Fund. Im Rahmen des Programms bietet die Universität ein Stipendium für eine/n herausragende/n Studierende/n der Pädaudiologie an. Zudem wird eine hochkarätige Vorlesungsreihe zu den neuesten Erkenntnissen der Pädaudiologie entwickelt.

Vereinigte Staaten, seit 2010

Erste audiologische Klinik des Landes

Wahre Pionierarbeit leistet das australische Ehepaar Peter und Rebecca Bartlett von der Organisation EARS Inc. im südafrikanischen Malawi. Wo die Mehrheit der Einwohner von weniger als einem US-Dollar am Tag lebt und es im ganzen Land keinerlei professionelle audiologische Versorgung gibt, haben die beiden eine kleine Klinik für Menschen mit Hörverlust aufgebaut.

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Malawi, seit 2011

IMEDI heisst Hoffnung

Vor fast 90 Jahren wurde die Schule Nr. 203 für Kinder mit Hörverlust in Georgiens Hauptstadt Tiflis gegründet. Die etwa 200 Schüler zwischen sechs und 20 Jahren stammen meist aus verarmten Familien und wohnen zum Teil im angeschlossenen Internat. Auch wenn die Familie in Georgien einen sehr hohen Stellenwert hat, gibt es dennoch viele verzweifelte und mittellose Eltern, die keinen anderen Ausweg sehen, als ihre Kinder aufgrund ihres Handicaps wegzugeben.

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Georgien, seit 2010

Kleine glückliche Ohren

In Guatemala ist die medizinische Versorgung in entlegenen Dörfern nur unzureichend. Besonders betroffen davon ist die Bevölkerungsgruppe der Mayas, die mit 65% die Mehrheit der ländlichen Bevölkerung bilden. Die dringend erforderliche fachliche Hilfe kann dort, wenn überhaupt, nur ungenügend und unregelmässig geleistet werden.

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Guatemala, seit 2012

Plötzlich wieder hören

Auch wenn sich die vietnamesische Wirtschaft in den letzten Jahren in Rekordtempo entwickelt und die Regierung endlich eine rechtliche Grundlage geschaffen hat, um Kinder mit Handicaps in die Gesellschaft zu integrieren, scheitern viele Versuche am stark limitierten Budget. Im Ha Giang Welfare Center for Handicapped Children, werden dank einem Projekt der Caritas Schweiz und der Hear the World Foundation Kinder mit Hörverlust besser unterstützt. Maximal zwei Jahre können die Kinder im Heim bleiben. Sie werden in dieser Zeit gründlich untersucht, mit einer Hörhilfe versorgt und bekommen – zusätzlich zum normalen Schulunterricht – individuelle Förderstunden und Sprachtherapie.

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Vietnam, seit 2011

Aufbau der audiologischen Versorgung auf der Insel

Seit 2010 unterstützt die Hear the World Foundation die australische Organisation EARS, die mit der Audiologin Donna Carkeet eine hochmotivierte und engagierte Mitarbeiterin in der Dominikanischen Republik hat. Die Hear the World Foundation steuert finanzielle Mittel bei, um die Ausbildung zukünftiger Audiologen zu ermöglichen und einen guten technologischen Standard für die audiologische Diagnose und anschliessende Versorgung zu etablieren.

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Dominikanische Republik, seit 2010

Kooperation zweier Kliniken

Seit 20 Jahren bekommt das Arabkir Hospital in Armeniens Hauptstadt Eriwan breite Unterstützung vom Kinder-Universitätsspital Zürich. Für die armenische Kinderklinik sind die Schweizer Kollegen ein unverzichtbarer Partner, denn das kleine Land – etwa zwei Drittel so gross wie die Schweiz – hatte in seiner Geschichte schon mit vielen Hindernissen zu kämpfen: ein Erdbeben mit 25 000 Toten, ein schwieriger Weg in die Unabhängigkeit und ein Wirtschaftsembargo. Bis heute fehlt ein funktionierendes Krankenversicherungssystem. 60 Prozent der Gesundheitsausgaben müssen von der Bevölkerung aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Seit 2010 unterstützt die Hear the World Foundation die Partnerschaft finanziell und spendet regelmässig neue Hörgeräte.

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Armenien, seit 2011

Gemeinsam statt einsam

Das zweitgrösste Land der Erde – was Menschen im dicht besiedelten Europa mit der grossen Freiheit verbinden – bedeutet für kanadische Kinder mit Hörverlust oft Einsamkeit und Isolation. Denn sie treffen kaum auf andere Kinder, die das gleiche Handicap haben. Meist sind sie in ihrer Schule die einzigen Schüler mit einer Hörhilfe. Umso wichtiger für diese Kinder ist eine Organisation wie die Northern BC Children and Families Hearing Society. Aktive Unterstützung erhält sie durch die Hear the World Foundation.

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Kanada, seit 2011

Aufs Thema Hören sensibilisieren

Die Hear 2day Aufklärungskampagne der Grow Smart Foundation soll australische Kinder in einem einstündigen Workshop über das Thema Hörverlust aufklären. Die Foundation leistet die nötige Unterstützung dazu.

Australien, seit 2012

ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

Mit Aufklärung und Wissen gegen Armut

Hörverlust hat in Ländern wie Kambodscha viele Ursachen. Sie reichen von falsch behandelten Mittelohrentzündungen, überdosierten Malaria-Medikamenten über akustische Traumata durch Landminen bis hin zu Schädigungen des Cochlea-Nervs durch Lepra-Erkrankungen. Die Gesundheit des Gehörs von 14 Millionen Kambodschanern will die Organisation All Ears Cambodia (AEC) gemeinsam mit der Hear the World Foundation entscheidend verbessern.

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Kambodscha, 2010 bis 2012

Hörgeräte für bedürftige Kinder in Bangkok

Die Hear the World Foundation spendet 50 Hörgeräte im Wert von über CHF 100‘000 für Kinder und Jugendliche mit Hörverlust in Klong Toey, einem der größten Slums von Bangkok. Der Schweizer Bundesrat Didier Burkhalter überreichte die Spende im Rahmen seines Besuchs in Bangkok im November 2012.

Thailand, 2012 

Innovative Telemedizin

Drei Ärzte aus Nigeria, Malawi und Südafrika wollen die Versorgung von Menschen mit Hörverlust in Afrika verbessern. Mit dem Hearing Health Care Consortium soll der audiologische Wissenstransfer durch die Etablierung eines Telemedizin-Netzwerks ermöglicht werden. Das Projekt erhält finanzielle Unterstützung.

Nigeria, 2012 

Gut hören - auch für mittellose Menschen

In Kalamazoo Country leben viele Familien unter der Armutsgrenze. Audiologiestudenten der Kalamazoo Country Poverty Reduction Initiative kämpfen dagegen an und versorgen die Mittellosen mit Essen, Kleidung, Medizin und Hörtests. Um das Projekt zu fördern und weiterauszubauen wird es finanziell unterstützt.

Vereinigte Staaten, 2012 

Sensorisch stimulierender Spielplatz

Spielend die wichtigsten Lebensgrundlagen lernen. So lautet die Anforderung an die Spielplätze für Kinder mit Hörminderung des englischen Speech Language and Hearing Centre, das finanziell unterstützt wird. Mit diversen Materialien, Geräuschen und Zeichen sollen die sensorischen Fähigkeiten stimuliert werden.

Vereinigtes Königreich, 2012 

Kommunikation dank Solar-Licht

Cite Soleil in Haiti zählt zu den kriminellsten Slums der Welt. Vor allem wenn die Sonne untergeht, wird es gefährlich – gerade auch für Menschen mit Hörverlust. Deshalb hat die Haiti Deaf Community finanzielle Unterstützung erhalten, um Solar-Leuchten zu installieren, damit auch bei Nacht kommuniziert werden kann.

Vereinigte Staaten, 2012 

Hörtests fern ab von der Zivilisation

Ein Audiologie-Student der Western University sowie ein erfahrener Audiologe reisen jährlich nach Attawapiskat (Kanada) um in diesem abgelegen, isolierten Ort Hörtests für Kinder und Erwachsene anzubieten. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt von der Hear the World Foundation.

Kanada, 2012 

Gehör bei der Arbeit schützen

Die Nonprofit-Organisation Facts in Action international möchten kenianische Handwerker sensibilisieren, die beruflich einem übermässigen Lärmpegel ausgesetzt sind. Ziel des Projektes ist es, auf die Gefahr einer Lärmschwerhörigkeit aufmerksam zu machen und die Handwerker dazu zu bewegen, ihr Gehör zu schützen.

Kenia, 2012 

Integration in Regelschulen

1000 Kinder mit Hörminderung profitieren bis jetzt von einem Projekt, das die Amerikanerin Paige Stringer in Vietnam initiiert hat. Selbst von Hörverlust betroffen, engagiert sich die junge Frau seit drei Jahren dafür, dass vietnamesische Kinder ihr ganzes Bildungs- und Persönlichkeitspotenzial ausschöpfen können.und Sprachtherapie.

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Vietnam, 2011 

Selbstvertrauen für Kinder mit Hörverlust

Heutzutage ist es auch in Grossbritannien Trend, Schüler mit einer Hörminderung in Volksschulen zu integrieren. So soll das soziale Miteinander von Kindern mit und ohne Handicap gefördert werden. Ein sinnvoller Ansatz für beide Seiten. Doch wie es sich anfühlt, immer der oder die Einzige zu sein unter lauter hörenden Mitschülern, die sich unkompliziert unterhalten können, weiss niemand so gut, wie die betroffenen Kinder selbst. Schnell kann sich ein Kind ausgeschlossen fühlen, da es oft nur die Hälfte versteht, von dem was die anderen Kinder auf dem Pausenhof miteinander reden.

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Vereinigtes Königreich, 2011 bis 2012

Auszeit vom Alltag

Mit Gebärdensprache schaffen es Schüler mit Hörminderung nicht, den Anschluss an öffentliche Schulen und Universitäten zu finden. Aus diesem Grund wird an der Mary Hare School grössten Wert auf ein korrektes Erlernen der gesprochenen Sprache gelegt. Die Schule plus Internat für 240 Kinder mit Hörverlust befindet sich 80 Kilometer westlich von London und ist landesweit die wichtigste Anlaufstelle für Kinder mit Hörminderung. Einige wenige Kinder kommen sogar aus dem Ausland hierher, um vom hervorragenden Ruf der Schule und den beeindruckenden Resultaten zu profitieren.

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Deutschland, 2011 bis 2012

Schulbildung trotz Hörverlust

Mit Gebärdensprache schaffen es Schüler mit Hörminderung nicht, den Anschluss an öffentliche Schulen und Universitäten zu finden. Aus diesem Grund wird an der Mary Hare School grössten Wert auf ein korrektes Erlernen der gesprochenen Sprache gelegt. Die Schule plus Internat für 240 Kinder mit Hörverlust befindet sich 80 Kilometer westlich von London und ist landesweit die wichtigste Anlaufstelle für Kinder mit Hörminderung. Einige wenige Kinder kommen sogar aus dem Ausland hierher, um vom hervorragenden Ruf der Schule und den beeindruckenden Resultaten zu profitieren.

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Vereinigtes Königreich, 2011 

Audiologen braucht das Land

Das zweitgrösste Land der Erde – was Menschen im dicht besiedelten Europa mit der grossen Freiheit verbinden – bedeutet für kanadische Kinder mit Hörverlust oft Einsamkeit und Isolation. Denn sie treffen kaum auf andere Kinder, die das gleiche Handicap haben. Meist sind sie in ihrer Schule die einzigen Schüler mit einer Hörhilfe. Umso wichtiger für diese Kinder ist eine Organisation wie die Northern BC Children and Families Hearing Society. Aktive Unterstützung erhält sie durch die Hear the World Foundation.

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Jamaika, 2011 

Versorgung unter schwierigsten Bedingungen

Das „Land der tausend Hügel“ gilt als eines der ärmsten Länder der Erde. Bürgerkrieg und Völkermord – das sind die beiden Schlagworte, die mit Ruanda verbunden werden. Als 1994 der Konflikt zwischen Hutu und Tutsi eskalierte, starben 800‘000 Menschen und zwei Millionen wurden vertrieben. Besonders die Kinder leiden auch heute noch unter den Folgen des Krieges. Nach Angaben von Unicef wachsen etwa 600‘000 Kinder in extremer Armut auf. Viele von ihnen müssen sich in sogenannten ‚Kinderhaushalten‘ allein ohne Eltern durchschlagen.

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Ruanda, 2010 

Rauschen des Meeres

Die allgemeine medizinische Versorgung in Fidschi ist nicht zu vergleichen mit der Gesundheitsversorgung in Industrieländern. In Deutschland beispielsweise teilen sich 337 Einwohner einen Arzt. In Fidschi dagegen beträgt das Verhältnis 1 zu 2100. An eine Versorgung von Hörverlust war bis vor zwei Jahren kaum zu denken. Zum einen fehlten Ärzte, die über eine entsprechende Ausbildung verfügten, zum anderen war die technische Ausrüstung, um überhaupt eine Diagnose stellen zu können, nicht vorhanden.

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Fidschi, 2010 

Hörverlust durch Malariatherapie

Nach wie vor gehört Chinin zur Standardtherapie bei Malaria. Ein günstiges und weitverbreitetes Medikament – doch es hat einen grossen Nachteil: Vielen ist nicht bewusst, dass Chinin bei falscher Dosierung das Hörvermögen beeinträchtigen und sogar zu Taubheit führen kann. So sind in Uganda überdurchschnittlich viele Einwohner von Hörminderung betroffen.

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Uganda, 2010 

Einer unter vielen sein

Im Sommercamp der Bundesjugend des Deutschen Schwerhörigenbundes können sich Jugendliche und Erwachsene im Alter von 14 bis 35 Jahren während sechs Tagen mit Menschen austauschen, die sich in der gleichen Lebenssituation befinden. Für einmal gehören sie nicht der Minder- sondern der Mehrheit an. Niemand muss auf sie Rücksicht nehmen. Für einmal können sie sich fühlen, wie einer unter vielen.

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Deutschland, 2010 

Leben ohne Sehen und Hören

Mit einem Kurzfilm, der von der Hear the World Foundation mitfinanziert wurde, hat der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen SZB über die Lebenssituation taubblinder Menschen in der Schweiz informiert. Es ist die erste Schweizer Studie zu diesem Thema.

Schweiz, 2010 

Audiologische Versorgung für Appalachia

Zusammen mit der Red Bird Mission versorgt die Hear the World Foundation Menschen mit Hörverlust in Appalachia, einer der ärmsten Regionen der USA. Unterstützt wird sie dabei von Akustikern, die unentgeltlich Hörtests durchführen und Hörgeräte anpassen.

Vereinigte Staaten, 2010 

Selbstständig Erwachsen werden

Die Schweizer Elternorganisation SVEHK veranstaltet jährlich ein Treffen für Kinder mit Hörverlust und deren Familien. Der Austausch mit anderen Betroffenen soll dabei im Vordergrund stehen. Die Hear the World Foundation unterstützte den Anlass.

Schweiz, 2009 

Preisgeld in Bauprojekt investieren

Das Centro de Identificación de la Hipoacusia Infantil bietet Hörtests, Diagnose und Behandlungen für Babies und Kleinkinder im Norden der Provinz Buenos Aires (Argentinien) an. Ihr Einsatz wurde mit dem Richard Seewald Award belohnt. Das Preisgeld wurde in den Bau einer modernen Einrichtung investiert.

Argentinien, 2009 

Royale Unterstützung

Königin Rania Al Abdullah von Jordanien hat sich die Al-Amal-Schule für Kinder mit Hörminderung zur Herzensaufgabe gemacht. Sie möchte die Lernumgebung verbessern, um den Kindern eine optimale Zukunft zu bieten. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, wurde die Schule mit Hörgeräten und FM-Systemen versorgt.

Jordanien, 2009 

Individuelles und nachhaltiges Lernen

Ohne die Fähigkeit zu hören ist für Kinder in Mauritius ein Leben in Armut fast vorprogrammiert. Das Gonzague Pierre Louis Special Learning Center greift hier ein und hilft Kindern und Jugendlichen mit eingeschränkter Hör- und Sehfähigkeit. Die Hear the World Foundation finanzierte die Erweiterung der Schule.

Mauritius, 2009 

Zuhören als Vision

In der Dominican Grimley School für Kinder mit Hörminderung in Kapstadt (Südafrika), soll jeder Schüler zuhören lernen. Hierfür stattete die Hear the World Foundation die Schule mit FM-Systemen ausgestattet und 28 Kinder erhielten die dazu passenden Hörgeräte.

Südafrika, 2009 

Nationale Aufklärungskampagne

Mit dem „Sound Sense Program“ wurde 2005 ein Konzept entwickelt, um an Grundschulen in Kanada die Schüler auf den Schutz ihres Gehörs aufmerksam zu machen und sie vor dem Risiko von lärminduziertem Hörverlust zu warnen. Zu diesem Zweck reisten die Initiatoren mit Unterstützung der Hear the World Foundation durch das ganze Land, damit die gerade heranwachsende „iPod-Generation“ sich ihr gesundes Gehör bewahren kann.
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Kanada, seit 

Kampf gegen den Hörverlust

Sambia zählt zu den ärmsten Länder der Welt, daher ist auch die Versorgung von Menschen mit Hörverlust mangelhaft. Die Organisation Sound Seekers verbessert zusammen mit dem Gesundheitsministerium und danke der finanziellen Unterstützung der Foundation das Angebot an Hörtest, Diagnose und Behandlunge

Gambia, 2009 

Durch Software Tonhöhen besser wahrnehmen

Die University of Canterbury hat ein computergestütztes Trainingsprogramm zur Wahrnehmung von Tonhöhen entwickelt. Dieses soll Personen mit Hörhilfen oder Cochlear-Implantaten dienen. Bei der Software-Entwicklung war die Foundation mitbeteiligt.

Vereinigtes Königreich, 2009 

Unhörbare Trommeln

Das Filmprojekt "Silent Drum" erhielt finanzielle Unterstützung der Hear the World Foundation und möchte den Zuschauer in eine Welt aus Stille und afrikanischen Klängen entführen. Der Film soll über die Lage von Kindern mit Hörverlust in einem Entwicklungsland aufmerksam machen.

Kenia, 2009 

Schwein gehabt

Der Erlös einer Auktion in Zürich (Schweiz) von künstlerisch gestalteten Glücksschweinen wurde in ein Entwicklungsprojekt in Namibia investiert. Das Geld kommt dort der Fördergruppe der Organisation "CLaSH" zugute, die Kinder mit Hörverlust unterstützt.

Namibia, 2008 

Hörminderung am Arbeitsplatz

Am Arbeitsplatz verschweigen Betroffene oft ihre Hörminderung. Den Gründen dafür sind Forscher der Université de Montréal & University of Western Ontario nachgegangen. Damit die Studie überhaupt durchgeführt wurde, erhielt sie einen finanziellen Zustupf von der Hear the World Foundation.

Kanada, 2008 

Gewinnerin des Richard Seewald Awards

Die brasilianische Organisation Sorocaba Association for Hearing Impaired erhielt 2008 den ersten Richard Seewald Award, der mit 20'000 Dollar dotiert ist. Sie überzeugte durch ihr Engagement in der Forschung zu Hörminderung bei Kindern. Zudem bietet sie den Bewohnern von São Paulo eine angemessene und erschwinlgiche audiologische Versorgung.

Brasilien, 2008 

Der Wille kennt keine Grenzen

Trotz Erkrankung am Usher-Syndrom kennt der US-Amerikaner Bill Barkeley keine Grenzen. Er verwirklicht seine Träume mit dem Ziel, Aufmerksamkeit für seine Krankheit zu schaffen. Die Hear the World Foundation versorgte den passionierten Abenteurer hierfür mit speziellen Hörgeräten und FM-Systemen.

, 2007 

Klangvoll musizieren auf Stahl

Dass auch Menschen mit einer Hörminderung musikalisches Talent haben, zeigt das Projekt des Landenhofs. Die schuleigne Steel Band fördert das gemeinsame Musizieren der schwerhörigen Kinder und Jugendlichen. Finanzielle Unterstützung erhielt die Band in Form von drei neuen Drums.

Schweiz, 2007 

Besser hören, besser lernen

Der Moskauer Kindergarten des GOU-Centers Doschkolnoe Detstvo wurde mit modernsten Hör- und FM-Systemen ausgestattet. Die Kinder mit Hörminderung können dank den Hilfsmitteln ihre auditiven Fähigkeiten schneller und einfacher verbessern, was ihrer Sprachentwicklung zu Gute kommt.

Russische Föderation, 2007 

Integratives Schulmodell

Das Lehrerfortbildungs-Programm "Teach for Better Hearing" fördert weltweit die Integration von Kindern mit Hörverlust in die Volksschule. Die Hear the World Foundation leistete einen Beitrag zur Finanzierung des Programms und für die technische Ausstattung.

Südafrika, 2007 

Musik im Ohr wie nie zuvor

Zum ersten Mal im Leben Musik hören - für viele Menschen geschieht dies schon im Babyalter. Für 29 eritreische Kinder und Jugendliche mit schwerem Hörverlust war Musik das grosse Highlight, als sie ihre Hörgeräte erhielten. Die Hear the World Foundation ermöglichte dies zusammen mit der Organisation SUKE.

Eritrea, 2007 

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