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HÖRVERLUST –
WAS TUN?

Heute gibt es eine Vielzahl an Hörlösungen, die an die individuellen Bedürfnisse und an den Lebensstil von Menschen mit Hörverlust angepasst werden können und für eine stark verbesserte Lebensqualität sorgen. Selbst Menschen, die nahezu taub sind, können mit Hilfe modernster Technologien wieder hören und aktiv am Leben teilnehmen.

Haben Sie das Gefühl, nicht gut zu hören? Dann lassen Sie Ihr Gehör baldmöglichst bei einem HNO-Arzt oder direkt beim Hörgeräteakustiker testen. Dieser überprüft Ihr Hörvermögen und berät sie professionell dazu, was Sie gegen Hörverlust unternehmen können. Abwarten lohnt sich nicht. Denn je länger Sie mit einer Lösung für Ihren Hörverlust warten, desto länger ist Ihr Weg zurück zu besserem Hören. Warum? Weil sich Ihr Gehirn an das eingeschränkte Hörvermögen gewöhnt. 

SCHRITT FÜR SCHRITT
ZUM HÖRGERÄT

Der Umgang mit dem Thema Hörverlust beudeutet für viele Menschen eine Hürde und Betroffene haben oft viele Fragen dazu. Darum zeigen wir hier Schritt für Schritt, was bei einem vermuteten Hörverlust zu tun ist.

1. Der Hörtest

Wer bei sich einen Hörverlust vermutet, kann das mit unserem Online-Hörtest überprüfen. Der Hörtest gibt Aufschluss über den Grad Ihres Hörvermögens.
» Hörtest starten

2. Ein Besuch beim Hörgerätakustiker

Der Hörgeräteakustiker kann Ihnen aufgrund des Hörtests erklären, wie weit ein Hörgerät Ihren Hörverlust ausgleichen kann und wo die Grenzen liegen.

3. Individuelles Bedürfnisprofil

Im Gespräch fragt der Hörgeräteakustiker nach den Situationen, in welchen Sie Probleme beim Hören hatten und erstellt aufgrund Ihrer Bedürfnisse ein individuelles Profil.

4. Die Kostenfrage

Der Preis eines Hörgerätes hängt von der Leistungs­- und Anpassungsfähigkeit ab. Auf der Basis Ihres individuellen Bedürfnisprofils entscheiden Sie, wie anpassungsfähig und leistungsfähig Ihr Hörgerät sein soll. Inwieweit Sie finanzielle Unterstützung für Ihr Hörgerät erhalten, hängt von den lokalen regulatorischen Bestimmungen sowie Ihrer Krankenversicherung ab, mit der Sie diese Frage klären sollten. 

5. Individuelle Anpassung

Das Hörgerät Ihrer Wahl wird vom Akustiker am Computer entsprechend Ihrer persönlichen Bedürfnisse und Ihrer Testergebnisse programmiert.
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Wenn ein Hörgerät nicht helfen kann

Mittlerweile sind die Technik und die Medizin so weit fortgeschritten, dass sogar fast taube Menschen wieder eine Chance auf besseres Hören haben: Ein Cochlea-Implantat (CI) ist eine elektronische Hörprothese, die dann zum Einsatz kommt, wenn herkömmliche Hörgeräte nicht mehr helfen.

Der Weg zum Cochlea-Implantat

Erfahren Sie hier, wie sogar gehörlose Menschen Schritt für Schritt wieder in die Welt der Klänge zurückkehren können. 

1. Diagnose und Überweisung: 
Meist diagnostiziert der HNO-Arzt oder ein Hörgeräteakustiker die Notwendigkeit eines CI und überweist den Patienten an ein spezialisiertes CI-Zentrum.

2. Beratung: 
Dort wird ermitttelt, ob der Patient für ein CI in Frage kommt. Ist dies der Fall, wird er über die Operation, die Funktionsweise des CI sowie die Rehabilitation informiert.

3. Operation:
In einer HNO-Klinik implantiert der Chirurg die innere Komponente des CI und führt die Elektrode in die Hörschnecke. Die Operation dauert etwa zwei bis vier Stunden.

4. Anpassung und Rehabilitation: 
Die erste Aktivierung und Anpassung des Systems durch den CI-Hörgeräteakustiker erfolgt zwei bis vier Wochen nach der Operation. Dann beginnt die postoperative Rehabilitation:

  • Bei erwachsenen Patienten wird der Sprachprozessor je nach Hörfähigkeit individuell eingestellt. Im Anschluss folgt ein umfassendes Hör- und Sprachtraining über mehrere Monate.
  • Die Rehabilitation bei Kindern erstreckt sich meist über mehrere Monate oder Jahre. Im Lauf dieser Zeit erlernen die Kinder durch intensive Betreuung das Hör- und Sprachvermögen.

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