
Tätigkeitsbericht 2025/26

Unsere Projektpartner
Unser Ziel ist es, Kindern in Not eine qualitativ hochwertige und nachhaltige audiologische Versorgung zu ermöglichen – durch vier miteinander verknüpfte Schwerpunktbereiche: Sensibilisierung, Zugang, Kapazitätsentwicklung und Interessenvertretung.

Bewusstseinsbildung: Zambia
Aufklärung über Hörverlust ist entscheidend, damit Kinder rechtzeitig Unterstützung und Versorgung erhalten. In Sambia arbeiten unsere Projektpartner Christian Blind Mission und Beit CURE Hospital Zambia mit einem Netzwerk gemeindenaher Freiwilliger. Als vertrauenswürdige lokale Bezugspersonen leisten sie Aufklärungsarbeit, bauen Missverständnisse ab und verbinden Familien mit den Hörversorgungsangeboten, die ihre Kinder benötigen.
Zugang: Kambodscha
Langfristige Partnerschaften ermöglichen eine nachhaltige und weitreichende Wirkung für Kinder mit Hörverlust. Unser Projektpartner in Kambodscha, All Ears Cambodia (AEC), hat sich in den vergangenen 16 Jahren zu einem der führenden Anbieter spezialisierter Hörversorgung im Land entwickelt. Mit vier Zentren und einem umfassenden Überweisungsnetz ermöglicht die Organisation Tausenden von Kindern Zugang zu Screenings, Diagnostik und Hörgeräten.


Entwicklung von Kapazitäten:
Kenia
Der Aufbau lokaler Expertise ist entscheidend, damit Kinder mit Hörverlust rechtzeitig diagnostiziert und versorgt werden. In Kenia schult unser Projektpartner Sense International Kenya Gesundheitsfachpersonen in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen im Bezirk Kwale und verankert Hörscreenings in den regulären Leistungen der Mutter-Kind-Gesundheit, Pädiatrie und Neugeborenenversorgung. Durch den Ausbau lokaler Kompetenzen und Überweisungswege entsteht ein nachhaltiges, dezentrales Modell der Hörversorgung.
Befürwortung: Guatemala
In Guatemala arbeitet unser Projektpartner Sonrisas que Escuchan (SQE) eng mit dem Gesundheitsministerium zusammen, um das Neugeborenen-Hörscreening landesweit in Spitälern voranzubringen. Indem SQE evidenzbasierte Daten mit politischen Entscheidungsträgern teilt und staatliche Institutionen einbindet, trägt die Organisation dazu bei, Hörscreenings von einzelnen Pilotprojekten zu einem koordinierten nationalen Ansatz weiterzuentwickeln, damit mehr Kinder mit Hörverlust früh erkannt und versorgt werden.




