unsere schwerpunkte

wie wir hörmedizinische versorgung fördern

Seit 2006 setzt sich die Hear the World Foundation weltweit für Chancengleichheit und erhöhte Lebensqualität von Menschen mit Hörverlust ein. In besonderem Masse werden Projekte gefördert, die Kinder mit Hörverlust unterstützen, um ihnen eine altersgerechte Entwicklung zu ermöglichen. Bis heute hat sich die Hear the World Foundation in über 80 Projekten in 39 Ländern engagiert und damit bereits Tausenden von Menschen mit Hörverlust die Chance auf ein besseres Leben ermöglicht.

DIE STIFTUNG UNTERSTÜTZT PROJEKTE IN DER HÖRGESUNDHEIT MIT FOLGENDEN SCHWERPUNKTEN:

Die hörmedizinische Versorgung von Kindern steht im Fokus des Engagements der Hear the World Foundation und konzentriert sich auf Länder mit niedrigen Einkommen. 

Speziell dort haben Kinder mit einem unversorgten Hörverlust kaum Zukunftsperspektiven, da sie Probleme beim Erlernen von Sprache bekunden und somit nur geringe Chancen auf Schulbildung und eine altersgerechte Entwicklung haben. Zur Verbesserung der Situation verfolgen wir folgende Ansätze:
 

  • Projekte zur Ausweitung von Neugeborenen-Hörscreenings und Einsatz mobiler Expertenteams
  • Verbreitung professioneller Methoden und Instrumente für pädaudiologische Diagnosen
  • Unterstützung von Projekten zur kontinuierlicher Betreuung von Kindern

Durch die Unterstützung von Eltern-Selbsthilfegruppen leistet die Hear the World Foundation einen wichtigen Beitrag, damit betroffene Eltern konkrete Hilfe und Beistand erhalten.

Bei Projekten in Ländern mit niedrigem Einkommen ist zudem eine grundsätzliche Aufklärung der Eltern zum Thema Hörverlust nötig. Die Stiftung unterstützt Projekte, die Eltern mit unterschiedlichen Programmen zur Seite stehen:
 

  • Handbücher, Newsletter, Broschüren
  • Workshops, Konferenzen oder speziellen Elternsprechstunden
  • Erfahrungsaustausch mit anderen betroffenen Eltern

Die Hear the World Foundation fördert die weltweite Aufklärung zu den Themen Hören und Hörverlust und trägt so zur Prävention und zu einem besseren Umgang mit Hörverlust bei.

Die Risiken sind in Ländern mit hohem Einkommen von denjenigen in Ländern mit niedrigem Einkommen klar zu unterscheiden. In Ländern mit hohem Einkommen steht Lärm als Ursache für Hörverlust an erster Stelle. In Ländern mit niedrigem Einkommen hingegen gelten Kinderkrankheiten, chronische Mittelohrentzündungen oder falsche Medikamentendosierung als Hauptfaktoren für erworbene Hörminderungen. Zwei unterschiedliche Herausforderungen, die es zu lösen gilt:
 

  • Kampagnen für Schüler zur Sensibilisierung für die Gefahren, die von Lärmquellen wie MP3-Playern ausgehen.
  • Massnahmen zur Verbesserung der medizinischen Situation durch Schulungen von medizinischem Personal und öffentliche Aufklärungsaktionen.

Fachwissen und eine fundierte Ausbildung auf dem Gebiet der Audiologie sind in vielen Ländern kaum oder gar nicht zugänglich. Die Hear the World Foundation unterstützt daher Projekte, bei denen Fachleute vor Ort aus- und weitergebildet werden.

Eine nachhaltige audiologische Betreuung ist langfristig nicht zu leisten, wenn die Bevölkerung auf ausländische Spezialisten angewiesen ist. Nur mit der Ausbildung eigener Audiologen kann ein stabiles Netzwerk aufgebaut werden, um Wissen weiterzutragen und praktisch umzusetzen. In folgenden Bereichen werden Projekte unterstützt:
 

  • Ausbildung einheimischer Audiologen
  • Weiterbildung für Klinikpersonal und für Lehrkräfte
  • Unterstützung von Forschungsprojekten und Stipendienvergaben
Bei der Auswahl und Umsetzung von Projekten steht stets die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Aus diesem Grund unterstützt die Hear the World Foundation vorrangig Projekte, deren langfristige positive Wirkung so weit wie möglich sichergestellt werden kann. Das bedeutet beispielsweise, dass nach der Bereitstellung von Hörgeräten und Cochlea Implantaten die Empfänger weiterhin regelmässig durch Fachpersonal betreut werden. Da in Entwicklungsländern häufig das erforderliche Know-how fehlt, organisiert die Hear the World Foundation entsprechende Schulungen. Besonders bei Kindern mit Hörverlust sind zudem oftmals begleitende Massnahmen wie Sprachtherapien erforderlich. Zudem muss die ständige Versorgung mit Batterien und anderen Ersatzteilen, wie Kabel im Falle eines Cochlea Implantats, gewährleistet werden. Dank unserem Partner VARTA Microbatteries können wir die Empfänger von Hörgerätspenden jeweils kostenlos mit Batterien versorgen. Bei Spendenanträgen für Cochlea Implantat Systeme muss die bewerbende Organisation einen Plan zur fortdauernden Ersatzteilaufwendung mitliefern.

Für Projekte, die sich im Rahmen des Stiftungszwecks bewegen, kann ein Förderungsantrag an die Hear the World Foundation eingereicht werden.