Seit 2006 setzt sich die Hear the World Foundation weltweit für Chancengleichheit und erhöhte Lebensqualität von Menschen mit Hörverlust ein. Der Fokus unserer Unterstützung liegt in der Projektarbeit zugunsten von Kindern, der Ausbildung von Experten, Prävention von Hörverlust sowie der Unterstützung von Eltern und Familien.

DIE STIFTUNG UNTERSTÜTZT PROJEKTE MIT DEN SCHWERPUNKTEN:

Die hörmedizinische Versorgung von Kindern steht im Fokus des Engagements der Hear the World Foundation. Unser Engagement in diesem Bereich konzentrieren wir vor allem auf Länder mit niedrigem Einkommen. Speziell dort haben Kinder mit unversorgtem Hörverlust kaum Zukunftsperspektiven, sie haben Probleme beim Erlernen von Sprache und nur geringe Chancen auf soziale Integration, Schulbildung und eine altersgerechte Entwicklung.

Unsere Hilfe kann hier Leben verändern:

  • Unterstützung von Projekten, die Kinder mit Hörlösungen versorgen, diese fortlaufend betreuen und Sprachtherapie anbieten
  • Einsatz mobiler Expertenteams zur fachlichen Unterstützung vor Ort
  • Projekte zur Ausweitung von Neugeborenen-Hörscreenings

Die Bevölkerung sollte nicht auf ausländische Spezialisten angewiesen sein, die sich nicht kontinuierlich vor Ort aufhalten. Nur mit der Ausbildung eigener Audiologen kann ein stabiles Netzwerk vor Ort aufgebaut werden, um der Bevölkerung eine nachhaltige audiologische Versorgung zu gewährleisten und das Wissen weiterzugeben. Die Entstehung qualifizierter und zukunftsträchtiger Arbeitsplätze vor Ort ist ein willkommener Zusatzeffekt.

In folgenden Bereichen werden Projekte unterstützt:

• Aus- und Weiterbildung lokaler Audiologen
• Schulungen für Klinikpersonal und Lehrkräfte, die Kinder mit Hörverlust unterrichten
• Unterstützung von Forschungsprojekten und
Stipendienvergaben

Jede Möglichkeit, einen Hörverlust zu verhindern, muss genutzt werden. Risiken, die zu Hörverlust führen, unterscheiden sich in Ländern mit hohem und niedrigem Einkommen grundsätzlich. Projekte zur Aufklärung über Gefahren, die vom Musik-konsum bei zu hoher Lautstärke ausgehen, stehen in Ländern mit hohem Einkommen im Vordergrund. In Ländern mit niedrigem Einkommen hingegen gelten Virenerkrankungen (z. B. Röteln, Cytomegalie), chronische Mittelohrentzündungen oder falsche Medikamentendosierung als Hauptfaktoren für Hörminderungen.

Diese zwei Herausforderungen werden mit folgenden Massnahmen adressiert:

• Kampagnen zur Sensibilisierung über die Gefahren von zu lautem Musikkonsum
• Massnahmen zur Verbesserung der medizinischen und hörmedizinischen Grundversorgung

Je jünger ein Kind mit Hörverlust, umso wichtiger ist die Rolle der Eltern. Hörgeräte müssen regelmässig überprüft und die Sprachentwicklung muss geübt werden. Eltern sind dabei die wichtigste emotionale Stütze im Alltag der Kinder. Bei Projekten in Ländern mit niedrigem Einkommen ist zudem eine Aufklärung der Eltern zum Thema Hörverlust notwendig.

Die Hear the World Foundation unterstützt Projekte, die Eltern mit unterschiedlichen Programmen zur Seite stehen:

• Handbücher, Newsletter, Broschüren
• Schulungen, Konferenzen oder spezielle Elternsprechstunden
• Erfahrungsaustausch mit anderen betroffenen Eltern